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Es ist wichtig zu erkennen, dass es bei hormonellen Problemen um mehr als einen Mangel oder Überschuss von Hormonen geht. Vielmehr geht es immer um das Gleichgewicht aller Hormone zueinander. Häufig wird unser Hormonsystem mit einem Mobile verglichen: Winzigste Verschiebungen können stärkste Auswirkungen haben! Es bedarf einer sehr feinen und angepassten Justierung. Stets sollte das gesamte Mobile (Hormonsystem) betrachtet werden.

 

Hormone sind stark wirksame Botenstoffe. Diese haben die Fähigkeit, Gesundheit und Jugendlichkeit zu erhalten und Krankheit, Degeneration und dem Alterungsprozess entgegen zu wirken.

 

Bei Schilddrüsenerkrankungen und so genannte Frauenkrankheiten“, wie

 

Hautproblemen

Haarausfall, Hirsutismus

Prämenstruellem Syndrom (PMS)

Schwangerschaftsbeschwerden, besonders auch Fehl- und

  Frühgeburten

unerfülltem Kinderwunsch

Wechseljahrsbeschwerden

Zyklusbeschwerden / -störungen

 

denkt man meist noch am ehesten an ein Hormonungleichgewicht. Nachfolgende Liste, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt, zeigt Beschwerden und Erkrankungen von Frauen und Männern auf, die ebenfalls ihre Ursache im hormonellen Bereich haben können. Jedoch werden diese meist nicht damit in Verbindung gebracht.

 

• ADHS, ADS

• Alzheimer, Demenz

• Arthritis

• Asthma

• Bluthochdruck

• Burnout, Erschöpfung, Müdigkeit

• Depressionen, Ängste und andere psychische Probleme

• Diabetes mellitus Typ II

• Fibromyalgie

• Gewichtsprobleme

• Harninkontinenz

• Heuschnupfen

• Konzentrations- und Gedächtnisstörungen

• Koronare Herzkrankheit

• Migräne

• Myome

• Osteoporose

• Restless Legs

• Schlafstörungen

 

Bei Männern darüber hinaus:

 

Erhöhte Cholesterinwerte

Haarausfall

Libidoverlust und erektile Dysfunktion

Prostatahyperplasie (Vergrößerung) / Prostatakrebs

Zeugungsunfähigkeit

 

Im Körper von allen Menschen - egal welchen Alters - wirken alle Hormone gleich, nur in verschiedenen Mengen!

 

Sogar Babies und Kinder können unter Symptomen einer Hormondysbalance leiden. Hier sind vor allem zu nennen:

 

AD(H)S

Akne

Verfrühtes oder zu spätes Einsetzen der ersten Menstruationsblutung

Menstruationsbeschwerden bei jungen Mädchen

Östrogendominanzsymptome bei Jungen, z. B. Brustentwicklung

Phimose

Übergewicht

 

Wechseljahre - keine Krankheit, sondern ein Neubeginn

 

Für die meisten Frauen bedeuten die Wechseljahre eine entscheidende Lebenswende. Der Wandel ist nicht nur häufig mit körperlichen Beschwerden, sondern auch mit seelischen und emotionalen Prozessen verbunden. Dennoch birgt dieser Umbruch auch die Chance eines Neuanfangs und viele Kulturen bringen Frauen nach den Wechseljahren - den weisen Frauen - besondere Wertschätzung entgegen.

 

Noch vor einigen Generationen war es eindeutig: Um die 50 galt man als alt oder zumindest mittelalt.

 

Heutzutage antworten die meisten Frauen dieses Alters auf die Frage, wie sie sich fühlen: „Eigentlich jung!“

 

Unabhängig davon, wie eine Frau sich wahrnimmt, biologisch beginnen zwischen dem 45. und 50. Lebensjahr die Wechseljahre und damit verbunden eine neue Lebensphase.

 

Wechseljahre können, müssen aber nicht, mit folgenden Beschwerden einhergehen:

 

Schwitzen und Hitzewallungen, besondern nachts

Wechselhafte Stimmungslage, bis hin zu Depressionen

Unruhe, Konzentrationsstörungen, Schlafstörungen, Antriebslosigkeit

Veränderungen in der Haut- und Haarbeschaffenheit

trockene Scheide, die zu Schmerzen beim Geschlechtsverkehr

führen kann

unregelmäßige Blutungen

…. und vieles mehr

 

Aber keine Angst, nicht alle Frauen leiden unter Beschwerden oder müssen überhaupt Veränderungen bemerken. Da jedoch die Lebenserwartung gestiegen ist und somit nach Ausbleiben der Menstruation noch viel Lebenszeit verbleibt, ist jede Frau gut beraten, wenn Sie selbst möglichst großen Einfluss darauf nimmt, wie sie die „Wechselzeit“ und die Jahre danach gestaltet.

 

Übrigens: Auch Männer leiden häufig in der Zeit ihres Wechsels (Andropause / Klimakterium virile). Dies kann sich u. a. äußern in: Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Potenzstörungen, Prostatabeschwerden und nächtlichem Wasserlassen, Leistungsschwäche, Hitzewallungen, Depressionen und Schlafstörungen. Auch sie können von einer Veränderung ihrer Lebensweise und der Bestimmung ihres Hormonstatus sehr profitieren.